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Verkehrstheorie

Verkehrstheorie


In den letzten Jahren gab es einige Veränderungen in der Verkehrstheorie. Einige wichtige Neuerungen haben wir hier in Kurzform für die Fahrschüler zusammengestellt:

Neuer Blutalkoholgrenzwert von 0,5 Promille

Zur Verbesserung der Strassenverkehrssicherheit gilt seit 2005 0,5 Promille als Blutalkoholgrenzwert (vorher: 0,8 Promille).

Neu kann die Polizei auch ohne Verdacht auf Angetrunkenheit eine Atemprobe vorzunehmen. Zwischen 0,5 und 0,79 Promille kann das Resultat der Atemprobe als massgebend erachtet und auf weitere Untersuchungsmassnahmen verzichtet werden. Die für diesen Fall vorgesehenen Sanktionen sind milder ausgestaltet als die früheren Sanktionen bei Erreichen von 0,8 Promille.

Führerschein auf Probe

Seit 2005 gibt es den Führerschein auf Probe.

Wer einen Lernfahrausweis der Kategorie A oder B erwirbt, erhält den Führerausweis nach bestandener Fahrprüfung für drei Jahre auf Probe. Während der Probezeit sind für den Fall von verkehrsgefährdenden Widerhandlungen die folgenden Sanktionen vorgesehen:

Wird dem Inhaber der Ausweis auf Probe wegen einer Widerhandlung entzogen, so wird die Probezeit um ein Jahr verlängert. Bei nochmaliger Widerhandlung verfällt der Führerausweis auf Probe. Wer den Führerausweis wieder erwerben will, muss mittels eines psychologischen Gutachtens nachweisen, dass Fahreignung vorliegt. Dies ist frühestens ein Jahr nach Verfall des Probeausweises möglich. Nach dem Gutachten müssen Ausbildung und Prüfung wiederholt werden.

2 Phasen Ausbildung

Ebenfalls seit 2005 gibt es die zweite Ausbildungsphase.

Als 1. Phase bezeichnet man die Phase bis zum Erwerb des Führerscheins auf Probe. Danach beginnt die auf 3 Jahre befristete 2. Phase. Das erfolgreiche Absolvieren dieser Phase ist notwendig, um den definitiven Führerausweis zu erhalten.

Während der 2. Phase muss eine Weiterbildung absolviert werden. Diese dauert 16 Stunden und wird auf zwei Tage aufgeteilt. Der erste Kurstag soll innerhalb von sechs Monaten nach dem Erwerb des Führerausweises absolviert werden. Bis zum Ablauf der Probezeit muss dann der zweite Kurstag besucht werden. Die Ausbildung bezweckt in erster Linie eine Verbesserung der Fähigkeit Gefahren zu erkennen und zu vermeiden sowie umweltschonendes Fahren.

Kinderrückhaltevorrichtung/Kindersitz

Ab dem 1. April 2010 müssen auch Kinder unter zwölf Jahren mit einer nach ECE-Reglement in der Version 03 oder höher geprüften Kinderrückhaltevorrichtung gesichert werden. Von der Regelung ausgenommen sind Kinder, die bereits grösser als 1.50 Meter sind. Diese Kinder müssen sich mit den normalen Gurten sichern.

Die vollständige Verkehrstheorie finden Sie in der 123 Fahrschule Fahrschulsoftware.

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